Grundlagen Datamatrix
 Was ist Datamatrix? Minimize

Datamatrix ist ein maschinell lesbarer 2D Code mit einer hohen Fehlertoleranz.

Im Gegensatz zum Barcode werden die Informationen beim Datamatrix in zwei Dimensionen aufgebracht.

 

  • Die Höhe des Barcodes enthält keine Informationen
  • Es ist ein hoher Kontrast notwendig. Typischerweise > 80%

 

 

 

  • Die Höhe und die Breite des Datamatrix Codes werden für die Codierung der Daten verwendet
  • Für eine sichere Lesung genügt ein geringer Kontrast. Kann applikationsabhängig auch nur 20% betragen.
  • Aufgrund des eindeutigen Aufbaues ist keine Positionierung des Codes unter dem Lesegerät notwendig. Datamatrix Codes können 360° gelesen werden.

 

 

 

 

 

Ein Datamatrix Code kann bei fast jeder Größe eine höhere Datenmenge enthalten.
Datamatrix kann 10 bis 100 mal mehr an Daten enthalten als ein vergleichbarer BarCode.
Die Größe des Datamatrix Codes ist im wesendlichen nur durch den verwendeten Drucker (Tintenstrahl, Ettikete, Laser,... ) begrenzt.
Durch die enthaltenen Fehlerkorrektur können bis zu 30% des Codes wieder rekonstruiert werden.


    
 Aufbau des Datamatrix Codes Minimize
  Zelle oder Modul:

Eine Zelle ist der kleinste Teil (Punkt) eines Datamatrix Codes. Jede Zelle repräsentiert ein Datanbit.
Je nach Markierungs- bzw. Aufbringungsmethode kann eine Zelle rund oder quadratisch ausgeführt sein.


Ruhezone:

Ist eine Fläche, die die den Datamatrix Code umgibt und einschließt. Die Mindestbreite der Ruhezone beträgt eine Zellenbreite. Empfohlen wird eine Ruhezonenbreite von mindestens zwei Zellenbreiten.
   
  Finder oder L-Pattern:

Ist ein charakteristisches Muster bestehend aus zwei L-förmig angeordneten Lienen. Anhand dieses Finders kann der Datamatrix Code eindeutig in seiner Lage und Position bestimmt werden.


Clocking Pattern:

Liegt dem Finder gegenüber und wird als gepunktete Linie dargestellt. Diese Punkte stehen für die Anzahl der Zeilen und Spalten des Datamatrix Codes.
   
 

Daten Region:

Eine einzelne Daten Region kann bis zu 88 Ziffern oder 64 Buchstaben enthalten.

Durch die Vervielfältigung dieser Daten Regionen können Datamatrix Codes mit bis zu 3116 Ziffern bzw. 2335 Buchstaben entstehen.

Die bestehende Fehlerkorrektur erlaubt die Kontrolle bzw. Reparatur von Defekten.

 

Fachbegriffe:

  • Auflösung ist die Anzahl der Pixel pro Zelle (Modul)
  • Reed Solomon dient als Basis für die Fehlerkorrektur des Datamatrix
  • ECC (Error Check Code) beschreibt die Möglichkeit der Fehlerkorrektur (Standard ist ECC200)

    
 Datamatrix Formate Minimize

Datamatrix Codes können quadratisch oder rechteckig ausgeführt werden.

Übersichtstabelle für quadratische Codes:

Übersichtstabelle für rechteckige Codes:


    
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